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Tuff, Tuff, Tuff, die Eisenbahn

... wer will mit, der hängt sich dran!

Bahnhöfe sind längst nicht mehr ausschließlich als reine Transiträume zu betrachten.

Seit den 1990er Jahren ist international eine wachsende Bedeutung der Transiträume -wie zum Beispiel Tankstellen, Flughäfen und Bahnhöfe- als Einzelhandels- und Dienstleistungsstandorte zu beobachten.

Auch der Bahnhof Soest sollte nach dem Umbau seinem Stadtbild prägenden Charakter gerecht werden und nicht nur als Verkehrsstation, sondern auch als Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für die Soester Bevölkerung und den Gästen der Stadt fungieren.
Weiterhin sollte das Gebäude Geschäftssitz für bahnhofsaffinen Einzelhandel und unternehmens- und personenbezogene Dienstleistungen (Büronutzung) werden.

Die Revitalisierung des Bahnhofsgebäudes beinhaltete den Neubau des Zentralbereichs, sowie die Entkernung des inneren und die Sanierung des äußeren Gebäudekörpers.

Ausschnitt
Gesamtansicht
Kiosk/ Zeitungen
Halle
Fahrraddepot
Rückansicht
Grundriss

Für die Maßnahme war zunächst die Fassade an das historische Erscheinungsbild anzugleichen. Des Weiteren war das Gebäude den Erfordernissen eines modernen Geschäftshauses anzupassen, indem die Obergeschosse des Gebäudes neu erschlossen wurden, das Erdgeschoss auf ein barrierefreies Niveau gebracht wurde und aktuelle bauordnungsrechtliche Vorschriften eingehalten wurden. Lagerflächen und Sozialräume für die Bediensteten der Deutschen Bahn AG sind Bestandteil des Nutzungsprofils.

LINKS:
Grundriss Erdgeschoss

ALTER BAHNHOF SOEST

ORT:  Soest
AUFGABE:  Umbau Rückbau Instandsetzung  
AUFTRAGGEBER:   Stadt Soest- Gesellschaft für
 Wirtschaftsförderung
VERGABEFORM:  VOF-Verfahren
TYPOLOGIE:  Infrastruktur
JAHR:  2008-12
BGF:  4.510 m²
BRI:  17.543 m²
BAUWERKSKOSTEN:  3,4 Mio. €
STATUS:  realisiert

 

 

Gesamtansicht bei Dämmerung

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